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Wenn eine Gesellschaft mit Hilfe der Presse in dieAVelt gesetzt wird, so hat der Gründer wohl die Ab-sicht, seine Shares so schnell als möglich dem Publi-kum aufzuhalsen; beabsichtigt er jedoch, einen Marktin den Shares zu machen, d. h. also, dem PublikumAppetit zu erregen, so muss er diese Shares künst-lich in die Höhe manipulieren, wie es z. B. bei denStrattons Indepedance Shares der Fall war. Wiekann nun das Publikum ersehen, dass die fraglicheGründung eine reelle ist? Denn der Prospekteseiner jeden Gesellschaft, reell oder unreell, ist vollder verlockendsten Details und hoffnungsvollstenKalkulationen. — In allererster Linie sollte dasPublikum darauf sehen, dass auch genügend Betriebs-kapital vorhanden ist, und zwar nicht allein auf demPapier, und dass die Verkäufer der Mine und Gründerihre Bestände nicht sofort auf den Markt werfen.Diese beiden Dinge waren bislang fast immer dieUrsache, dass die eine oder die andere Gesellschaftbald wieder „krachen“ ging. Man muss eben ver-stehen, dass viele Gründungen nur insceniert werden,um die Taschen der Gründer resp. der sehr oft naheam Bankerott stehenden Vorbesitzer zu füllen. Fernersollten sich die Aktionäre, wie schon weiter obenerwähnt, zusammentun, und, falls der geringsteZweifel obwaltet, sofort einen unabhängigen, unbe-stechlichen Mineningenieur nach der Besitzung hin-aussenden; denn nur dadurch könnten die Aktio-näre oft genug den richtigen Stand der Dingeerfahren.
Weil wir gerade von Gründungen reden, so wirdes interessieren, wenn wir einige Daten über die