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Die Spekulation in Goldminenwerten / S. Gumpel
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zugeben müssen, dass hauptsächlich südafrikanischeMinenaktien bereits mehr oder weniger vollauf be-wertet sind. Trotz der beinahe täglich erklärtenbedeutenden Dividenden, ist es doch schwierig zuersehen, wie z. B. Rand Mines GOO°/ 0 auf ihre nSchillinge (nominell) Shares an Dividenden verteilenkönnen, um sich auch nur mit 7 °/ 0 zu verzinsen.Oder ein anderes Beispiel: Werden East Rands dennmindestens G5 °/ 0 verteilen, eine Summe, welchenotwendig wäre, um dem glücklichen Besitzer dieserAktien 8°/ 0 p. a. einzubringen? Wird denn dieschon früher besprochene enorm kapitalisierte Rand-fontein Estate - Gesellschaft jemals 20 °/ 0 einehmenkönnen, um auf ihre heutige Marktbewertung auchnur 6 °/ 0 zu zahlen ? Oder schliesslich Modderfonteins;

selbe müssten doch mindestens 75 °/ 0 Dividende er-klären, um sich mit 7 °/ 0 zu verzinsen? KursaA'ancenmögen schon kommen; aber die Prinzipien unterdenen alle diejenigen, welche diese Shares zumZwecke spekulativer Kapitalsanlage zu kaufen be-absichtigen oder schon besitzen, bleiben doch, inwelcher Eorm man selbe auch auszulegen versucht,dieselben.

Das spekulierende Publikum ist leider Handund Fuss von den Londoner Verwaltungen, derenBeamten und Minenleitern abhängig. Um daher allendiesen vielen. Minen- und Verwaltungsskandalen vor-zubeugen, sollte aus den Reihen der grösseren Ak-tionäre ein Komitee (Schutzkomitee) gebildet werden,um der Verwaltung, sei es in London oder an Ortund Stelle, eine gewisse, wenn auch nur moralischeKontrolle entgegenzustellen. Wenn sich nun unter