115
sich schlimmer als das Uebel ausweisen werden;aber lasst uns nicht „den Teufel an die Wandmalen“, sondern mit allen, die es angeht, das bestehoffen!
Ferner sollten die Aktionäre wirklich darauf be-stehen, dass regelmässige Analysenberichte, mindestenswöchentlich, veröffentlicht werden, und zwar insystematischer Weise, und nicht wie schon vorhererwähnt, nur sporadisch, je nachdem es den Herrenmit Bezug auf ihre Aktienbestände in den Krampasst. Wir glauben, dass eine solche regelmässigeVeröffentlichung den ganzen Stand und lluf derGoldminenindustrie auf eine gesündere Basis bringenwürde. Ohne Uebertreibung können wir wohl sagen,dass die vielen Intriguen und Skandale sich hier-durch wohl auf die Hälfte vermindern würden. Esgieht ja allerdings manche Minen, in welchen dasErz derartig erratischer Natur ist, dass ganz genaueAnalysen praktisch kaum durchzuführen sind, jedochbilden diese wohl die Ausnahme. Bei wohl minde-stens dreiviertel aller Minen am Bande in Bhodesienund in Westaustralien könnte eine derartige Rück-versicherung zum Vorteile der Aktionäre praktischdurchgeführt werden.
Man sollte sich ferner über die bisherigen Er-fahrungen eines Direktors vergewissern, ob derselbezuverlässig ist oder nicht nur etwa seinen hoch-klingenden Namen als Staffage hergegeben hat.
Viele Leute haben überhaupt noch eine viel zuhohe Meinung von einem derartigen Aufsichtsrate,der mit wenigen Ausnahmen nichts weniger ist,