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getrost ins Haus zu tragen; mit anderen Worten, essind die Unterlassungssünden, nicht die Begehungs-sünden, welche uns das Lehen so oft erschweren.Diese Herren Direktoren scheinen eben der AnsichtBulwers zu sein, dass „die kleinen Dingo des Lehensden Fluch des Lehens ausmachen“.
Für viele Minen-Interessenten wird jedoch dieserPunkt von derartiger Wichtigkeit sein, dass es sicliwohl der Mühe verlohnt, wenn wir versuchen, durcheinen konkreten Fall uns etwas verständlicher zumachen. Setzen wir uns also einmal die Brille derpassiven nüchternen Logik auf und sehen uns denletzten Jahresbericht einer der grössten Finanz-Gesellschaften , denjenigen der Johannesburg Con-solidated Investment Co. limited, etwas genaueran. Der Verwaltung, eingedenk des Sprichwortes,dass „kleine Geschenke die Freundschaft erhalten“,kam es in den kühnen Sinn, eine 10°/ 0 Dividendezu erklären. Daroh herrschte natürlich „Freudein Trojas Hallen“; d. h. in denjenigen der OutsideBrokers, welche mit grossen Optionen in Hülle undFüllehedacht waren; aber trotz aller schöner lleden des\ orsitzenden, welcher die hoffnungsvollsten Visionenvon ungeahnten Reichtiimern seinen Aktionären vor-zureden versuchte, war die Freude von Kursavancen,um grosse Abladungen seitens der Drahtzieher zuermöglichen, doch nicht von langer und intensiverWirkung und Bedeutung. Die Leute, so sagte unsein interessierter Broker, scheinen heute alle Scheu-klappen zu tragen und den weitsichtigen Blick ver-loren zu haben. Gehen denn aber die Pferde, undnamentlich die weniger trainierten, mit Scheuklappen