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es lässt sich wohl denken, dass dort für eindankbares Publikum, das der Verwaltung ni«htmit neugierigen Fragen das Leben erschwert, ge-sorgt ist.
In welcher Weise die Aktionäre mit Bezugauf Verwaltungskosten beraubt werden, das istgeradezu auf keine Kuhhaut zu schreiben. Sehenwir uns einmal den Jahresbericht einiger Gesell-schaften an, die nur ein elendes Scheindasein fristenund dies auch nur durch Hilfe einer Outesidebroker-hrnna; denn diese unterhalten solche Gesellschaften,weil sie seihst ohne sie nicht leben können. AlsTypen hierfür gelten z. B. Union Jack Consolidated,Londoner Verwaltungsspesen ca. 1670 Pfd. St. perannum (die Aktien selbst sind unverkäuflich), TarkwaMain Reef: dto. 2560 Pfd. St. per annum, MatabeleSheba: dto. 1885 Pfd. St. etc.
Die in Westaustralien ihren Sitz habenden Ge-sellschaften leisten übrigens in dieser Beziehung un-glaubliches: denn in Anbetracht dessen, dass sichdie Majorität der Aktionäre im fernen Europa be-findet, wird natürlich aus „vollem Beutel“ gewirt-schaftet; so z. B. sind die Verwaltungskosten derLady-Shenton-Mine derartige, dass bei einer vorjährigenGoldausbeute von beinahe 60000 Pfd. St. nur 8000Pfd. St. in die Taschen der Aktionäre geflossensind. Kommentar hierzu wohl überflüssig. EinigeAktionäre sind dadurch sogar aus ihrer Passivitätgerüttelt worden, was heutzutage doch schon etwassagen will. Wir könnten noch hunderte solcher Bei-spiele anführen.
. Wir haben einmal versucht festzustellen, welche