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Die Spekulation in Goldminenwerten / S. Gumpel
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Das merkwürdige hierbei ist aber, dass der Präsi-dent der Associated erst im Oktober vorigen Jahresein ähnliches Projekt in Aussicht stellte, aber nurmit ungefähr der Hälfte des oben erwähnten Kapi-tals, wobei noch genügend Reserve-Shares für Be-triebskapital vorgesehen war. Es scheint auch hierder Mensch mit seinen grösseren Zwecken zu wachsen,und es ist wohl überflüssig, zu bemerken, dass beieiner derartigen Verwässerung des Kapitals die Ak-tionäre dieser Gesellschaften früher oder später ihregoldenen Hoffnungen in die Tiefe dieses Amalgama-tionsmeeres versinken sehen werden.

Die Associated Gold Mines of W.-A. kommthiernach viel zu gut weg, denn deren Aussichtenhalten weder mit denen der Oroya Brownhill, nochmit denen der Associated Northern Blocks irgend-welchen Vergleich aus, aber dass der Präsident derbeiden Associated ein und dieselbe Person ist, klärtmanchen über diesen Umstand auf. Ohne auf geolo-gische Vor- oder Nachteile der einzelnen hier in Be-tracht kommenden Unternehmungen einzugehen, wollenwir unsere Leser nur noch darauf hinweisen, dass dieeinzig richtige Basis für Amalgamierungspolitik derinnere Wert der Unternehmungen und nicht der Markt-wert der Aktien sein sollte, denn eine systematischeManipulation kann doch Minenaktien schon für der-artige Zwecke in die Höhe treiben. Die Frage ist nun,was ist der innere Wert der Unternehmungen, d. h.wie gross sind die wirklichen Erzreserven und derenWert? Danach würde eine Amalgamierung auf konser-vativer Basis das folgende finanzielle Gesicht habenmüssen: