156
erratischen, sehr oft enttäuschenden Natur der west-australischen Goldfelder ist es aber mehr denn schwierig,die gute oder schlechte Wirkung derartiger Amal-gamierungsprojekte auch nur mit einiger GewissheitVoraussagen zu können. Eine Goldader, die nachallen Gesetzen der geologischen Theorie und Praxisin der benachbarten Besitzung in der Tiefe an-gefunden werden muss, verabschiedet sich plötzlichauf Nimmerwiedersehen, und mit ihr das Geld unddie Hoffnungen der Aktionäre. Während ohne einesolche Verheiratung — Amalgamierung — der einenGesellschaft ein ruhiges Lehen noch auf einegewisse Zeit beschieden wäre, ist durch diese Mes-alliance alles Glück zunichte geworden. Der Vor-teil der einen Gesellschaft ist der Nachteil der an-deren geworden.
Anschliessend hieran wollen wir noch des aller-neuesten Amalgamierungsprojekts erwähnen (wennauch nur wegen der akademischen Interesse unsererLeser), gegen das vom rein geologisch-ökonomischenStandpunkte aus kaum etwas einzuwenden ist, näm-lich der drei Gesellschaften: Oroya Brownhill, Asso-ciated Gold Mines, Associated Northern Blocks. DasKapital soll 2000000 Pfd. St. betragen und sich wiefolgt, zusammensetzen:
Associated Northern BlocksOroya Brownhills . . .
Associated Gold MinesAktiven in Reserve . . .
550 000 Pfd. St.500 000 „
500 000 „ „450 000 „ ,,
zusammen 2 000 000 Pfd. St.