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mierungen werden leider in den meisten Fällen,wo sie von grossem Vorteile hätten sein können,nur immer zu spät praktisch durchgeführt, nach-dem der einen oder der anderen Gesellschaft derAtem ausgegangen. Gezwungene Heiraten endigenwold nur recht selten glücklich! Irgend jemand wirdund muss nach Sachlage der Dinge hei derartigenTransaktionen übervorteilt werden, und dass dies dieAktionäre sind, bedarf wohl keiner weiteren Er-klärung. Westaustralien bietet auch hier wiederein abschreckendes Beispiel, wie auf die Passivitätund Unkenntnis der Aktionäre gerechnet wordenist. Wir machen, um nur ein Beispiel zu nennen,auf die Hannans Brownhill und Hannans Oroya-Hochzeit aufmerksam, wo doch, wenn nicht alleAnzeichen trügen, die Besitzer der letzteren GeSeilschaft recht schlecht wegkommen. Das ganzeGeschäft ähnelt zu sehr einem Heringe, welcher eineMakrele verschluckt hat; aber, allen zu gefallen istunmöglich. Es liegt ganz in der Natur der Sache,dass irgend jemand bei derartigen Schiebungen zu kurzkommen muss, und die Pflicht eines jeden sollte essein, bei einer solchen Hochzeitseinladung sich vorherzu überlegen, ob er sich nicht auf derselben denMagen verderben und besser tun würde, dankend ab-zulehnen. Das Hochzeitsgeschenk, das in unseremFalle wohl je den Umständen gemäss kleinerer odergrösserer Kursverlust ist, wird er ja nicht vermei-den können; aber hierbei wird sich der erste Verlustauch wieder als der kleinste herausstellen, denn diedahinter stehende Gruppe muss den Kurs halten, dasonst die Sache nicht klappen würde. Bei der