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rigen Verhältnisse und Zwischenfälle das Publikumdiesem Markt nicht entfremdet hätten, so wäre esdoch wohl unlogisch, anzunehmen, dass „die Bäumein den Himmel gewachsen wären“. Eine Reaktionwäre schliesslich in westaustralischen Minenwertendoch gekommen, wenn auch nicht so intensiver Natur.Ferner sollte das Publikum verstehen lernen, dassder innere Wert einer Minenaktie schliesslich trotzaller Börsenmanöver doch zur Geltung kommen wird,das Gesetz der Schwere macht sich früher oder später,wenn auch noch so sehr versucht wird, den Laufdes Pendels aufzuhalten, geltend, und wer sich, wieschon so oft erwähnt, nur an gesunde Unternehmungenhält, dem- wird es nicht schwer fallen, die Spreuvom Hafer bald zu unterscheiden. Der psycho-logische Moment, um Geld an der Börse zu ver-dienen, ist, zu kaufen, wenn die grossen Häuserkaufen, und umgekehrt wieder zu verkaufen. Manwird dann immer gut dabei wegkommen, wenn mannur klug genug ist, diesen richtigen Moment wahr-zunehmen. Wenn die Dinge schlecht aussehen, sollteman kühn in den Markt hineinsteigen, und für einigeWochen ganz vergessen, dass es überhaupt eine Börsegiebt. Dann wird man finden, dass das Pendel sichwieder nach der andern Seite bewegt und die Kursewieder hinaufsteigen. Es liest sich dies ja alles wunder-hübsch, aber es ist auch praktisch nicht so schwierigdurchzuführen.
Wie in der Politik, werfen bevorstehende Er-eignisse auch an der Börse ihre grossen oder kleinenSchatten voraus, d. h. alles w r as man nach mensch-lichem Wissen und Erfahrung erwarten kann, wird