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Neugründungen die aktive Beteiligung des kapital-kräftigen Publikums bedürfen, oder im Börsenjargongutes Börsemvetter für alle diese Neuemissionendringend haben müssen. In Wirklichkeit ist abergerade das Gregenteil der Fall, denn erstens sind dieMagnaten finanziell stark genug, um selbst Milliar-den für derartige Geschäfte aufzutreiben, zweitenswollen diese den Privatkapitalisten vorläufig über-haupt nicht, weil sie doch später für alle diese Aktien,nachdem die Unternehmungen weiter aufgeschlossen,wohl mehr als das Fünffache erhalten können, undvor allen Dingen wollen sie die fette Garantiekom-mission (underwriting) selber verdienen. Last not leastsind die grossen Häuser doch keine Philantropen undes ist denselben an der Gunst des Kapitalistenpubli-kums durchaus nichts gelegen. Die Randminenfinanzbefindet sich heute auf einer ganz anderen Basis wiefrüher und alle bisherigen Umstände auf dem Gebieteder Minenfinanzierung im Vergleich zu dem des Ran-des sind heute nicht mehr massgebend.
Ueber den Umgang mit Brokern, also mit den-jenigen , welche mit der Ausführung der Geschäftefür das Publikum betraut sind, sind auch wohl einigeRatschläge angebracht. Wir sprechen natürlich nurvon Insidebrokern, deren es ca. 3200 giebt. Sagemir, mit wem du umgehst, und ich will dir sagen,wer du bist. Also in diesem Falle, wer du seinwirst, d. h. wie du mit deinem Geschäfte abschnei-den wirst. Vielen Leuten, die bereits mit Outside-brokern nicht gar zu schief liegen, wird es immermöglich sein, durch Uebertragung ihrer Positionenan einen Insidebroker etwas davon retten zu können.