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Wenn man Aktien fest angekauft hat, deponiereman solche hei einer der ersten deutschen Bankenin London , vorausgesetzt, dass man durch Lombar-dierung dieser Aktien hei seinem Broker nicht neueEngagements einzugehen wünscht. Wenn man seinenAktienbesitz auf den Namen seiner deutschen Bank-verbindung in London eintragen lässt, wird man auchvon der Landplage der Zirkularunwesen und ähnlichenBauernfängereien verschont. Denn jeder Outside-broker kann die Adressen der Sharesholder jederLondoner Gesellschaft nach Bezahlung von einemShilling Kopiergebühren erhalten.
Die Brokerkommission (Maklerprovision) zumAn- und Verkauf von Minenaktien dürfte laut Usancender London Stock Exchange nicht mehr als die folgen-den Sätze ausmachen:
Aktien pro Aktie
Unter 10 sh. Kurs. 1—3 d.
Von 10 sh. bis zu 2. 10 Pfd. St. Kurs 3—6 d.
„ 2.10 Pfd. St. bis zu 5 Pfd. St. Kurs 6—9 d.
„ 5 Pfd. St. bis zu 10 Pfd. St. Kurs 9 d. bis 1 sh.
„ 10 Pfd. St. bis zu 20 Pfd. St. Kurs 1—2 sh.
Wenn man innerhalb desselben Accounts, d. h.in dem Zeiträume von ca. 14—20 Tagen, zu demselbenAbrechnungstage (Settlement) ein- und verkauft,darf der Makler nur einmal Kommission anrech-nen, vorausgesetzt jedoch, dass man das ganzeQuantum der Aktien, die man in demselben Accountgekauft hat, wieder verkauft und nicht nur einenTeil davon.