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war übrigens früher der Vertreter der „London andParis Exchange“ in Deutschland , und „wie er sichräuspert und wie er spuckt, das hat er ihm glücklichabgeguckt“. Der Lehrling ist aber dem Meisterüber, und die „London and Paris Exchange“ wirdin dieser Beziehung dem deutschen Spelculanten-publikum nicht derartig gemeingefährlich werden, wiedas erwähnte Loewy’sclie Institut, weil eben der„spiritus rector“ sein Publikum besser zu kennen scheint.
Dieser Artikel würde aber keineswegs als voll-ständig gelten können, wenn wir nicht noch einigerkleinerer, aber unter Umständen ebenso gefährlicherFirmen, resp. Outsidebroker, Bankkommissions-häuser Erwähnung tun würden, von denen wirpositiv wissen, dass ihre Geschäftsprinzipien keines-wegs als reell betrachtet werden können. Aber, wirdman uns fragen, kann denn eine Outsiderbrokerfirma(vulgo bücket — sliop) überhaupt reell sein? Wohernehmen, wenn nicht stehlen? Solch eine Firmapreist sich in den meisten Fällen in der denkbarphilantropischsten Weise an, verlangt keine Broker-kommission, keine Uebertragungsgebühren! Vonwas leben also diese Leute? Wenn sie die inAuftrag gegebenen Shares wirklich kaufen würdenoder zu kaufen beabsichtigten, so müssten sie dochzu einem Insidebroker gehen und diesem ManneProvision zahlen. Wer sich also mit einem Outside-broker einlässt, der geht mit offenen Augen einRisiko ein. Solche zweifelhaften Institute sind unteranderen: „Universal Stock Exchange“, „InternationalStock Exchange“, „London Securities Corporation“,„London Shares Investments“, „International London