Bourse“, „General Stock and Shares Exchange“ nnd„Süddeutsche Bankagentur München-London“.
Wenn man Waren in einem Laden zu billigerenPreisen als sonst üblich angepriesen bekommt, unter-sucht man dieselben unwillkürlich, bevor man solchekauft. Man muss sich doch sagen, vielleicht hat die Sacheeinen Haken. Wenn jemand verlockende Einladungenvon Outsidebrokern erhält, so sollte er sie unbeachtetin den Papierkorb wandern lassen. Solche Institutesind nur für diejenigen ein notwendiges Uebel, welcheeine solide und bessere Verbindung nicht kennen,was ja leider oft der Eall ist, da Insidebrokersich nicht durch Zirkulare bekannt machen dürfen.
Im Intelligenzblatte wird von Zeit zu Zeit vomkgl. Polizeipräsidium gegen gewisse Patent-Medizin,Geheimmittel und andere Quacksalbereien gewarnt, umdas Publikum zu schützen. Würde es daher unangebrachtsein, wenn in Berlin ein sogen. Schutzkomitee sitzenwürde, natürlich halboffiziell, welches das Publikumvor allen diesen Londoner Börsenschwindeleien warnenwürde? Man wird uns einwenden, dass es schwierigsei, die Spreu vom Hafer zu unterscheiden. Aberwir denken in dieser Beziehung weit radikaler. Könntedie sonst so vorsorgliche Regierung, welche Deutsch-land mit derartig philantropischen (?) Börsengesetzengesegnet hat, dass sich das Publikum eben nachLondon wendet, um hier ihr Geld los zu werden,könnte diese Regierung das Spiel mit Londoner Out-sidebrokern nicht ebenso verbieten, als das Spiel mitfremden Lotterielosen?
In gewissen nicht ganz uneinflussreichen KreisenEnglands macht sich in letzter Zeit eine starke Stirn-