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mung gegen das deutsche Lotterieumvcsen bemerk-ltai - , welches namentlich von Hamburg und Bremen aus in grossem Stile, systematisch, mit und ohne Erfolgbetrieben wird. Man wird wohl nun über kurz oderlang in England versuchen, die Maschine des Ge-setzes gegen den Zirkularisierungseifer der deutschen Lotteriekollekteure in Bewegung zu setzen, indemman derartige Zirkulare durch das Medium der eng-lischen Postbehörde mit Beschlag belegen lassen will.Wird es dann wohl nicht angebracht sein, wenn auch indeutschen Landen gegen das englische Outsidebroker-zirkularunwesen energisch Front gemacht werdenwürde, ganz abgesehen von der mittelalterlichen inter-nationalökonomischen Maxime: „Haust du meinenJuden, hau ich deinen Juden“!
Wer Londoner Börsengeschäfte machen will, demstehen solide Mittel zur Verfügung, er gehe einfachzu seinem Bankier. Aber in den meisten Fällen wollendiese Leute aus dem einen oder anderen Grundeihrer Bankverbindung nicht auf die Vase binden,dass sie in Londoner Börsengeschäften engagiert sind.Vun, dann wende man sich an ein gutes deutschesInsidebrokerhaus in London , deren es ja manchegiebt.
Wer mit Outsidebrokern sein Glück oder sagenwir besser sein Unglück versucht, für den ist jederTag eine Krise. Er kann weder seine Forderungeinklagen, noch sein Geld auf andere AYeisc heraus-bekommen. Bei einem Insidebroker ist er aber sicher,dass er am Fälligkeitstage Geld oder Ware erhält.Er kann wegen der Auszahlung seiner ihm eventuellzukonunenden Differenz ruhig schlafen.