Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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unbekannt gegen wen, aber es ist durchaus verwandelt insFurchtbare und Boese.

Lyda, schreit auf: “Pavel!”

Pavel, metallene Stimme: "Die Kinder werden als Gei-seln mitgenommen.”

Er beginnt zu schreiten, er setzt die Fuesse wie Stel-zen.

Jaroslav: “Sagen wir ihm nichts! Er wird sich besin-nen.”

Lyda, laeuft Pavel entgegen, mit ihrer Hand bedecktsie seine Augen: “Tu das nicht! Pavel, tu’s nicht, es istfurchtbar.”

Jaroslav: “Das war sie, die Fratze.”

Pavel, spricht natuerlich: “War sie schon besser?”

Jaroslav: “Kann nicht noch besser werden. Jetzt lass'es genug sein!”

Pavel: “Was du von mir verlangst, Vater! Das sindAnfaelle — nicht gerade epileptoider Art, von dem Typ binich nicht, fehlen auch die meisten Symptome. Aber daserste Mal als du mich dabei ertapptest, hab’ ich wirklichnichts gewusst.”

Lyda: “Jetzt hast du die Fratze mit Fleiss gemacht!”

Pavel: “Nicht eigentlich. Der Anfang ist unbewusst,muss es auch sein. Folgt eine Strecke der Beobachtungund Kritik. Man vergleicht und vertieft.”

Jaroslav: “Da hast du eine neue Wissenschaft.”

Pavel: “Oh!, neu ist gar nichts. Im spaeteren Zustandscheint man sich selbst zu vergessen. Soweit bin ich nochnicht.”

Lyda: “Vergessen koenntest du, dass du Pavel bist?Mein Pavel!”

Pavel, umarmt sie: “Der bleib’ ich! Dein Pavel unterjedem Gesicht.”

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