Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
34
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Der Gendarm steigt ab:Sie da! Was treiben Sie fuerDinge?

Franticek Eger: "Mit behoerdlicher Genehmigung freueich mich auf den Sonntagsbraten. Nehmen Sie mich mit,Herr Wachtmeister, sonst krieg ich nichts mehr.

Der Gendarm, zoegert.

Franticek Eger: "Sie sehen mir wie ein Eingeweihter aus.Kennen sicher den Eger Franticek.

Der Gendarm:Sie haben mit uns schon zu tun ge-habt?

Franticek Eger:Mit Ihrem Herrn Protektor. Ich binsein Vertrauter.

Der Gendarm:Sie wollen ein Spitzel sein?" Er fuehrtden Zeigefinger an die Schlaefe:Na sitzen Sie auf! EinVerrueckter mehr oder weniger. Aber vorn! Hinten koenn-ten Sie Dummheiten machen.

Das Rad mit den beiden Maennern folgt der Land-strasse.

4

Von der Landstrasse abgewichen, gelangen Jaroslavund Lyda, Pavel ein Stueck hinter ihnen, auf den Wegzum Bergwerk, das sonntaeglich still liegt.

Jaroslav:Wir gehen hinueber und durch den Wald.Dass Pavel uns nicht verliert! Armer Junge, ich mag ihnnicht stoeren, wenn er sich wieder versenkt hat in das Sin-nen ueber sein unterbrochenes Studium. Die ganze Medizinstudiert, bis dicht vor dem Doktor!

Lyda:Seiner toten Freunde gedenkt er. Aber ichhoer' ihn nicht mehr. Sie wendet sich nach Pavel um.

Pavel, ist stehen' geblieben, das Gesicht vorgestreckt.