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Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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jetzt, dass sie gehorchen muessen. Sie tun es sachlich, wieeine ihrer Pflichten. Wer einen Teil seiner Bekleidung ab-gelegt hat, erkundigt sich mit einem Blick bei OberstSchalk, ob es genug ist.

Oberst Schalk, erkundigt sich:Excellenz befehlen einekleine Pause?

Die Aufseherin, wendet sich nur an Oberst Schalk,ihr Ton ist neutral:Soll ich den Arbeiterinnen sagen,dass der Scherz zu Ende ist?"

Heydrich:Scherzen, ich? Dies Protektorat wird nichtlange brauchen, bis es eines besseren belehrt ist. Er be-achtet die Frauen nicht mehr und vergisst sie.

Die Frauen verlangsamen ihre Bewegungen, sie bleibenhalb angekleidet.

Die Aufseherin warnt sie im Tonfall voelliger Gleich-gueltigkeit:Gebt acht, Maedeln, dass ihr nicht wie dieStudenten drei Tage auf dem Gehsteig liegen muesst! Wieihr dann aussehen werdet, ist alles eins, ob Kleider oderkeine.

Heydrich , stelzt hin und her. Er spricht fuer OberstSchalk, noch mehr fuer sich:Die sieben Studenten aufdem Gehsteig haben mir gefallen, sonst gar nichts. InBruenn sollen Studenten sein, hoffentlich noch anderswo.Ich bin entschlossen, Revolten ueberall blutig niederzu-schlagen. Er erinnert sich der Arbeiterinnen, er schmet-tert:Ausziehen!

Oberst Schalk: "Melde gehorsamst, Excellenz. Ichauch ?

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Arbeitszimmer des bisherigen Protektors Konstantin vonNeurath. Bei ihm ist der Sektionschef im tschechischen Mi-nisterium, Professor Napil.

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