Der andere Mann: “Melde gehorsamst, ich war im Zi-vilverhaeltnis ein Intellektueller. Wer erklaert, verfaengtsich, sackt ab und ist fuer den Fuehrer verloren. Ich glau-be alles.”
Der Sturmbannfuehrer: “Auch, dass ich Ihnen befoh-len habe, an diese Ecke den Wagen des Protektors zu be-stellen?”
Der andere Mann: “Sehr wohl. Das waren Ihre Worte."
Der Sturmbannfuehrer: “Du verdammter Gehirnmenschmachst mich verrueckt.” Er dringt auf den anderen Mannein.
Der andere Mann, waehrend des Ringkampfes: “Ichstelle fest, dass ich die Ehre des Fuehrers verteidige.”—Als der Sturmbannfuehrer bewusstlos am Boden liegt: “DasMaul eingehauen, Der redet nicht.”
20
Wirtshaus zum Altgeld. Mittelalterliches Gebaeude, aneiner Ausbuchtung der engen Gasse. Im Schenkzimmerviel dunkles Holz, die Tische abgewetzt. Das schwacheTageslicht sammelt sich auf Pavel, der einen langen Tischallein einnimmt. Die wenigen Gaeste halten von ihm Ab-stand. Die alte Kellnerin verliert sich an die entsetzte Be-trachtung seiner Maske.
Pavel verzehrt Wuerstchen und Bier. Ihm gegenueberfluestern die Tschechen in einem geschlossenen Haufen:“Der Deutsche frisst, als ob es tschechische Kinder wae-ren.”
Die Kellnerin, mit falscher Stimme: “So ein volkstuem-licher Herr, so ein herablassender! Das ist selten heutzu-tage, ein Protektor beim Altgeld!“
Der aelteste Gast:- “Soll’n auch geheime Verliesse un-