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Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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ten sein. Vor hundert Jahren hab ich es selbst mit ange-sehen, wie einer hinabgestossen wurde. Wird immer nochdrinnen sitzen.

T" Ein anderer:Und Marischka laesst ihm das Pilsner

und die Klobatschen am Seil hinab.

Die Kellnerin:Ihr sollt den armen Herrn nicht er-schrecken. Am End versteht er euch, obschon er, hoerich, ein Deutscher ist.

Der aelteste Gast vertraut ihr etwas an, vor Schreckmuss sie sich setzen.

Laut spricht der aelteste Gast:Der versteht jedesS* Wort. Er sieht Pavel an:Schon im Omnibus hat er die

Ohren gespitzt.

Pavel erkennt den Alten, dem es gelungen war, seinevier SS Spione loszuwerden. Er fragt scharf:Wie kommstdu daher? Deine vier Soldaten wolltest du in ein schlech-tes Haus fuehren.

Der Alte steht habacht und macht Heil Hitler !

Pavel:Merkts euch, es ist ein strenges Geheimnis,dass ich hier bin. Wer redet, wird erschossen."

Alle jammern durcheinander:Das war ein Unglueck!

Pavel:Was war ein Unglueck?

Der Alte:Wie die Armen ihr Geld verloren.

Die Kellnerin halblaut: "Und die Geschichte vom Pa-vel Ondracek.

Pavel: "Endlich werd ich euch auf eure tschechischenGeheimnisse kommen. Gerade heute, wo ich in Bruenn bin.

Sie tuscheln:Sitzt hier und ist eigentlich in Bruenn.Das kann nur ein unbesieglicher Deutscher.

Der Alte:Halten zu Gnaden, der in Bruenn wird derOndracek sein.

Pavel:Zum Teufel euer Ondracek. Hat einer ihn ge-sehen? Existiert er?

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