Der Chor: “Nein.”
Pavel zeigt ihnen ploetzlich sein zurueckverwandeltesehrliches Gesicht. Niemand scheint es zu bemerken. Sieverstummen durchaus.
Pavel, Maske und Befehlston: “Er existiert nicht. Nie-mand kennt seinen Namen.”
Der Chor: “Meinen eigenen hab’ ich vergessen!”
Sie stellen sich in einer Reihe auf, die Haende er-hoben, das Gesicht nach der Wand.
Draussen faehrt ein motorisiertes Kommando an. Der“andere Mann” vom Altmarkt stampft herein.
Der andere Mann: “Melde gehorsamst, Aufstand amAltmarkt niedergeschlagen. Sturmbannfuehrer schwer ver-wundet, ein Mann leicht.”
Pavel: “Der Mann sind Sie! Meine hohe Anerkennung.Der Fuehrer wird Ihren Namen erfahren.”
Der andere Mann: '“Zu Befehl, Krach.”
Pavel: “Hauptmann Krach.”
Er begibt sich ins Freie, Hauptmann Krach hinter ihm.
Pavel, zu den Offizieren und Mannschaften, die strammstehen: “Dieser Mann hat unter meinen Augen eine feind-liche Menge in die Flucht geschlagen. Ich befoerdere ihnzum Hauptmann, für hervorragende Tapferkeit vor demFeind. Meinen Glueckwunsch, Hauptmann Erwin Krach.”
Hauptmann Krach, tief erschuettert: “Erwin! Woher hater den Vornamen; ich heisse August.”
Pavel: “Erwin ist richtig.”
Hauptmann Krach: “Zu Befehl. In meiner Sippe heis-sen wir von jeher Erwin.”
Pavel: "Mit traumwandlerischer Sicherheit sah ich Ihnendreihundert Jahre Erwin an.”
Ein Offizier zu einem anderen: “Traumwandler? Daranerkenn’ ich ihn. Der ist nicht in Bruenn .”
Ein anderer Offizier: “Hatten Sie gezweifelt?”
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