Die Stenotypistin: “Jetzt muss ich als deutsche Frau fra-gen, wie lange wir uns noch verhoehnen lassen.”
Geheimrat Rumfutsch: “Kusch. Der Galgenhumor ge-hoert zum Haengen.“
An die Tschechen gerichtet: “Eure Maschinengewehrehabt Ihr natuerlich in der Moldau versenkt. Wann holtihr sie wieder herauf?”
Auch einer: “Die sind mit Bindfaden angemacht, siehaengen auch nur, wie die Tschechen .”
26
Auftritt Pavel. Hinter ihm Hauptmann Krach.
Pavel: “Hier wird schon wieder die bekannte deutscheMenschlichkeit geuebt. Schluss damit!”
Geheimrat Rumfutsch: “Melde gehorsamst, Excellenz,ich nehme ein strenges Verhoer vor, mit dem Ziel der exem-plarischen Bestrafung.”
Pavel sieht den Alten vom Altgeld: “Wer sind dieLeute?“
Der Alte kennt ihn nicht; zuckt die Achseln.
Stimme aus dem Vorzimmer: “Verraeter sind wir. DieGeiseln machen wir, derweilen die Anderen entwischen.”
Der Sekretaer: “Man sabotiert die Untersuchung.”
Geheimrat Rumfutsch: “Ich sabotiere?” Die Hand aufdem Herzen: “Der Fuehrer hat 600 tschechische Tote be-fohlen.”
Pavel: “Auf meinen begruendeten Antrag.”
Geheimrat Rumfutsch, mit leidenschaftlicher Unterwuer-figkeit: “Es geht um Alles. Ich bin davon durchdrungen-.”
Die Stenotypistin: “Dass er nicht an die russische Frontwill.”
Pavel: “Die Entscheidung liegt nicht bei sadistischenJungfrauen. Meine Sache ist sie.”