Da moecht mancher kommen. Wenn erst die Tschechen freiwaeren, was wtierden nachher die Deutschen sagen! Der Pro-tektor ist ein ganz Falscher. Vor dem huetet euch!"
Die SS -Maenner treiben alle hinaus.
Pavel, im Hin- und Herschreiten; seine Einfaelle draen-gen sich; er rennt Hauptmann Krach an, aber der stehteisern. Pavel: "Befehl an meine Gestapo ! Die soeben Ent-lassenen sind auf Schritt und Tritt zu verfolgen."
Geheimrat Rumfutsch, in den Apparat: “Befehl desProtektors! Die Tschechen, die frei von hier gehen-”
Pavel: "Und wenn die Spur in die Karpathen fuehrt!Hinter den Ural! Meine Geheime Staatspolizei ist fuernichts anderes da. Den letzten Mann einsetzen!"
Geheimrat Rumfutsch wiederholt: “Die Nachforschungenkoennen weitlaeufig sein. Langwierig. Kostspielig. Die Ge-heime Staatspolizei gegen die Tschechische Geheimarmee!Bis zum Entscheidungskampf! Befehl des Fuehrers!” Erhaengt ein.
Pavel, haelt an: “Befehl des Fuehrers. Ploetzlich erleuch-tet, Rumfutsch!”
Geheimrat Rumfutsch: “Das historische Gespraech Eu-rer Excellenz mit dem Fuehrer hat allerdings die Lage er-hellt.”
Die Stenotypistin, kleinlaut: “Sie sieht verzweifelt aus.Rumfutsch bleibt im Amt.”
Der Sekretaer: “Er steigt zur Allmacht auf.”
Die Stenotypistin: “Wie wenn wir ihn veranlassten, dei-ne Frau mit aufzuhaengen. Ihm kann es nichts mehr aus-machen.”
Der Sekretaer: “Beherrsche deine Zaertlichkeit, Geliebte!
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