Sie duerfen nicht mehr Zusammenhalten, ich ertrage es nicht!Das macht diese Untermenschen gefaehrlich, ja ueberlegen,dass sie einander nie verraten. Wir Deutsche tun es, dankdem Fuehrer; der Geheimrat denunziert den Oberst, unddieser ihn.”
Geheimrat Rumfutsch muss sich setzen.
Der Sekretaer und die Stenotypistin tanzen vereint umihren Schreibtisch.
Pavel: “Wir Deutsche denunzieren unbedacht, in offe-ner, ehrlicher Liebe zu unserem persoenlichen Vorteil."
Geheimrat Rumfutsch, gebrochen, fluestert sich selbst zu:“Er hat die Briefe gefunden, von Schalk und mir.”
Pavel: “Dagegen die Falschheit der tschechischen Un-terwelt! Jeder erraet, wie der Naechste den geraden deut-schen Herrn betruegen wird, schon nimmt er ihm die Lue-ge aus dem Mund. Haben Geheimnisse. Ob sie die haben!: Und alle wissen um das Geheimnis, aber keiner, keinerwird es mir sagen. Mir, der allwissend sein muss, um meinesFuehrers wert zu sein! Dass er mir mitteilte von seiner All-wissenheit!”
Pavel schnallt seinen Degen fester: “Hauptmann Krach!”
Hauptmann Krach: “Zu Befehl. Excellenz sollten allen-falls vermeiden mit sich selbst zu reden. Die Waende ha-ben tschechische Ohren.
Pavel: “Ich will deutsche Luft atmen. Mein Flugzeug!Nach Berlin !”
Hauptmann Krach: “Melde gehorsamst, dass es un-statthaft waere.”
Pavel: “Sehen Sie sich vor, Herr! Was ahnen Sie vonmeiner inneren Verbindung mit dem Fuehrer. ln dieser sel-ben Minute faellt es ihm ein, mich zu sich zu berufen. Auchich werde, der inneren Verbindung wegen, kuenftig Ge-muese essen. Ich bin entschlossen, einen Astrologen zu Ibefragen.”
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