Geheimrat Rumfutsch ist sehr unruhig geworden. Ernaehert sich in Schlangenlinie. Was er vorhat, wagt er dochnicht. Pavel ist bei dem Ausgang angelangt.
Geheimrat Rumfutsch: “Die Entfernung Eurer Excel-lenz-.”
Pavel: “Geht Sie nichts an.”
Geheimrat Rumfutsch: “Zu Befehl, nichts. Ohne denSchatten eines Zweifels. Davon abgesehen, gebe ich EurerExcellenz ergebenst zu erwaegen, dass die Burg nunmehr sogut wie ohne Besatzung ist. Die Anwesenheit des Protek-tors ganz allein haelt die feindliche Bevoelkerung in Re-spekt. Sie sichert Prag , sie sichert Boehmen.”
Pavel: “Sie sichert eine Memme. An der russischenFront waere Ihnen wohler.”
Geheimrat Rumfutsch streckt den Arm zum Hitlergruss.“Glueckliche Reise, Excellenz.”
Hinter ihm erscheinen, bedrueckt und bleich, der Se-kretaer und die Stenotypistin.
Der Sekretaer: “Deutsche Luft Hesse sich, nach beschei-denem Dafuerhalten, am Graben atmen, im deutschenHaus.”
Pavel: “Hauptmann Krach!”
Hauptmann Krach: “Zu Befehl.”
Pavel: “Hoeren Sie deutsch reden? Ich verstehe nichtmehr.”
Die Stenotypistin, mit tiefem Knix: “Bitte, bitte, Excel-lenz, verstehen Sie!”
Pavel seufzt: “Die deutsche Frau lehnt galante Rueck-sicht auf ihre Schwaeche ab. Schwaecher als die Maennerist sie auch nicht.”
Fuer Hauptmann Krach: “Ins deutsche Haus!”
Halb zurueckgewendet: “Der erwartete Befehl des Fueh-rers ist mir dort zu uebermitteln."