Der Wagen faehrt beim Theater vor.
Pavel: “Hier spielen Komiker?”
Hauptmann Krach: “Der beliebte Wokurka.”
Pavel: “Endlich wird gescherzt. Auch ich bin leiderein Mensch, und scherzhaft, wo es sich trifft.”
Sein Auftreten im Haus waere geeignet, jeden Ein-zelnen niederzuschmettern; indessen erweist das Personalvom Eingang an, dem Protektor den unbefangensten Emp-fang. Der Portier bittet unter Verneigungen, die hohenHerren moechten ohne Aufenthalt an der Kasse, weiter-kommen. Der Kassierer zwaengt den Kopf aus dem Schal-ter, um ihnen tschechische Begruessungen zuzurufen: “Maücta, Pan Protektor. Ruku lfbäm."
Beide Direktoren sind von den Dienern benachrichtigtund stuerzen herbei, als der unwahrscheinliche Gast denFuss auf die Treppe setzt.
Die Direktoren, abwechselnd: “Seine Gnaden, derHerr Protektor! Ich hab’s nicht glauben wollen. Wir fuerch-teten, es waer’ ein Witz von dem Wokurka. Jetzt ist daskein Komiker und Spassetln werden da keine gemacht.Die Weltgeschichte persoenlich haben wir im Haus.”—Bei“Weltgeschichte” klopft der Direktor, der gerade redet, demProtektor auf die Schulter.
Pavel haelt an un<J wendet ihm das Gesicht zu.
Dem Direktor bleibt der Mund offen, seine Lippen zit-tern, die Knie, die Schultern, alles zittert, bis der Direk-tor auf einer Stufe sitzt und stoehnt: * Der ist s ja doch!
Der andere Direktor, ausser sich vor Entruestung: “Schonwieder betrunken, der Swoboda! Da kann man nichts ma-chen, hat gerade noch die halbe Flasche Slibowitz ge-soffen, dass er den Mut bekommt, Seine Gnaden den Pro-tektor in Empfang zu nehmen.”
Der Zug, mit Dienern und Logenschliesserinnen, erreichtdie Proszeniumsloge; sie wird geoeffnet.