Pavel: “Alle Tschechen kennen sie. Man rottet sich anden Ecken zusammen.”
Hauptmann Krach: “Vier fuenf Leutchen.”
Pavel: “Schon den dritten zusammengerotteten habeich bei Todesstrafe verboten.” Kalt: “Infolgedessen aen-dere ich meine Dispositionen. Nach dem Theater Rococo .Wiederholen Sie!”
Hauptmann Krach: “Zu Befehl.” Fuer den Fahrer:
Theater Rococo!’ Fuer die beiden motorisierten Solda-ten: Nach dem Graben! Das deutsche Haus bewachen, nie-manden herauslassen!”
Die Motorisierten: “Zu Befehl, Herr Hauptmann.” Sierattern von dannen.
Pavel: “Sagen Sie dem Fahrer, wo das Theater liegt!Ich war nie dort.”
Hauptmann Krach: “Wenzelsplatz!” Er besinnt sich,stoesst einen Ruf des Schreckens aus: “Aber wie denn, imRococo werden Excellenz noch weniger sicher sein als imdeutschen Haus.”
Pavel: “Wer sagt Ihnen, dass ich sicher zu sein wuen-sche? Schrecken verbreiten will ich.”
Hauptmann Krach: “Zu Befehl.” Er betrachtet Pavel,sooft in den Wagen mehr Licht faellt. Jedesmal faehrt erzusammen.
Pavel: “Was haben Sie?”
Hauptmann Krach: “Wenn Excellenz gestatten, verset-ze ich mich in die Empfindungen der Eingeborenen.”
Pavel: “Und sind beruhigt.”
Hauptmann Krach: “Gewissermassen. Der Verantwor-tung fuer Ihre Person bin ich ueberhoben.”
Pavel: “Auf einmal.”
Hauptmann Krach: “Denn ich werde fallen. Schon ausden Listen gestrichen. Tragischer Abschluss eines Tagesreich an ernsten Ereignissen.”
99