Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
153
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Oberst Schalk:Und Sie der Chef der persoenlichenKanzlei.

Geheimrat Rumfutsch:Nur unter dem Protektor, dersoeben das Zimmer verlaesst.

Die Stenotypistin, ueber den Sekretaer geneigt:Adolf!Aufgepasst, jetzt redet er sich um den Hals.

Oberst Schalk:Ein anderer haette Sie behalten? !"

Geheimrat Rumfutsch:Wer spricht von einem ande-ren? Einfach war der Protektor gestern besserer Laune.

Oberst Schalk:ln Bruenn nicht. Es aergerte ihn, dassden Ingenieuren das Material fehlte, um die Stadt demErdboden gleich zu machen.

Geheimrat Rumfutsch:In Prag hat er bei restlosemErfolg gegen den Aufstand kein einziges Haus zerstoert."

Oberst Schalk:Ein technisches Wunder, das erste derArt in der Geschichte der Belagerungen. Fuer Sie steht esfest, dass der Protektor gestern in Prag war?

Geheimrat Rumfutsch:Sie wissen am besten, dassSie heute mit einem Protektor aus Bruenn gekommensind.

Die Stenotypistin:Aufgepasst, Adolf!

Oberst Schalk:Ein Protektor war es.

Geheimrat Rumfutsch:Meiner schien sogar der ge-wohnte.

Oberst Schalk:Meiner beinahe auch. Als Blut floss,verschwand er. Merkwuerdig, er kam nicht zum Vorschein,als gehaengt wurde.

Geheimrat Rumfutsch:Das versaeumt er sonst nie.Hier war alles in Ordnung, bis auf das verrutschte Baert-chen.

Der Sekretaer:Ich protestiere mit ganzer Kraft, dasBaertchen sass richtig.

Geheimrat Rumfutsch:Sie wollten ihn nicht nach