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Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Berlin fliegen lassen. Sie meinten, den haetten wir daserste und letzte Mal gesehen."

Die Stenotypistin:Kein Wort wahr!

Der Sekretaer:Unerhoerte Anwuerfe!

Die Stenotypistin:Und wir sind zwei Zeugen gegeneinen entlassenen Chef."

Geheimrat Rumfutsch:Entlassen sind Sie beide, vonmir, der den Platz behauptet.

Er geht mit Oberst Schalk in das Vorzimmer, er schliesstdie Tuer. Der Sekretaer und die Stenotypistin stuerzensich auf die Tuer. Er legt das Ohr daran, sie sieht durchdas Schluesselloch.

Im Vorzimmer.

Geheimrat Rumfutsch:Lieber Freund, haetten Sie et-was dagegen, dass wir unverbindlich aber immerhin, sagenwas wir denken?

Oberst Schalk:Lieber Freund, ich atme dieselbe Luftmit dem Mann, der ueber mich einen Schriftsatz verfassthat, und den besitzt der Protektor.

Geheimrat Rumfutsch:Ihre Luft ist auch die meine.Aber dieser Protektor besitzt weder Ihren noch meinenSchriftsatz.

Oberst Schalk bemueht sich zu verstehen. Pause.

In der Kanzlei.

Die Stenotypistin:O Adolf!"

Der Sekretaer:Wenn ihre goldechten Berichte uebereinander nicht mehr bei dem heutigen Protektor sind, danntraegt der gestrige sie in seiner Tasche. Umso besser, denhaben wir gut bedient. Die puenktliche Verbindung mitdem Fuehrer vergisst er uns nicht.

Die Stenotypistin, seufzt:Ob er je wiederkommt?Unser lieber Protektor!

Im Vorzimmer.

Oberst Schalk, entschliesst sich zu verstehen:Sie,

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