Rumfutsch, stellen die Theorie auf, dass gestern ein zwei-ter Protektor hier war. Der truege jetzt in der Tasche dieDokumente, von denen unsere Existenz abhaengt.”
Geheimrat Rumfutsch: “Womit allein die seine schonbewiesen wird. Sicher hat er noch andere schriftliche Be-weise mitgenommen.”
Oberst Schalk: “Mitgenommen — wohin?”
Geheimrat Rumfutsch: “Muessen wir es durchaus wis-sen? Hauptsache, er kommt wieder.”
Oberst Schalk: “Das ist im deutschen Interesse zu wuen-schen. Der gestrige war der, mit dem der Fuehrer sprach.Der Fuehrer irrt nie.”
Geheimrat Rumfutsch: “Darauf ist Verlass. Irren koen-nen allerdings wir. Die Kardinalfrage, sind Sie heute ausBruenn mit dem echten eingetroffen?”
Oberst Schalk: “Alles wohl erwogen, kann die Ant-wort so oder so heissen. Er muss sich richtig verhalten.”
Geheimrat Rumfutsch: “Uns rausschmeissen geht nicht.”
Oberst Schalk: “Da ist noch mehr. Er legt auf derBurg die ganze Mannschaft krumm, wiegen Kegeins, dasder Andere ihnen erlaubt hat.”
Geheimrat Rumfutsch: “Mit dem Anderen laesst sichauskommen. Dieser macht uns unmoeglich. Der Schreckens-mann spielt mit unserem Leben.”
Oberst Schalk: “Die deutsche Besatzung muckt auf, alsob sie Tschechen waeren.”
Geheimrat Rumfutsch: “Und sind nur hoechstens Un-garn .”
Oberst Schalk: “Seine Gestapo ist so deutsch wie er.”
Geheimrat Rumfutsch: “Um nicht zu sagen, wie wir.”
In der Kanzlei.
Der Sekretaer: “Was da hochkommt von Verrat, undwie schnell!”
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