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Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Er naehert sich dem Oberst Schalk, scheinbar, um denGeisteszustand des Anderen durch den Augenschein festzu-stellen. Bei ihm angelangt, versucht er ihn in den Bauchzu treten.

Oberst Schalk war darauf gefasst, er weicht aus, mitberechneter Verspaetung. Heydrich, das Bein gehoben, ver-liert sein Gleichgewicht, er stuerzt rueckwaerts ueber denSchreibtisch, strampelt in der Luft, gelangt auf der ent-gegengesetzten Seite zu Boden.

Oberst Schalk:Sie haben einen Umweg nach derSchieblade gemacht.

Heydrich oeffnet die Schieblade. Waehrend er sucht:Allerdings. An meinem Fusstritt sollten Sie mich erken-nen. Feldmarschall Rommel wuerde nicht zweifeln.

Oberst Schalk:Unsere grossen Maenner werden gernnachgeahmt, dieser mit dem Fusstritt, jener mit dem fal-schen Zungenschlag.

Heydrich, in die Schieblade:Heil Hitler !

Oberst Schalk:Heil Hitler! Sie suchen vergebens, wieeiner, der hier nicht Bescheid weiss."

Heydrich , findet nichts:Schon gefunden! Warum solltich es Ihnen zeigen, Ihre eigene Handschrift ist Ihnen nichtneu. Was Geheimrat Rumfutsch schreibt, wuerde Ihnenauffallen.

Oberst Schalk:Keine Ahnung, was gemeint ist. Jeden- ^

falls befindet es sich in einer Tasche, die nicht Ihre ist.

Heydrich :Sie scheinen die Tasche und den Mann zukennen.

Oberst Schalk:Ich? Bewahre. Mich hat er meinerFunktion enthoben.

Heydrich :Das bin ich, der Sie abgesetzt hat.

Oberst Schalk:Aber nahmen Sie fuer mich den Haupt-mann Krach? Diese Unterlassung ist Ihr Verhaengnis.

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