Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
178
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sie abzulesen sein, wo fuenfzig Verschwoerer haengen wer-den- jetzt einer mehr.

Milo Schatzova, schreit auf:Christi Himmels Willen,mein armer alter Kamerad!" Sie faellt gebrochen auf denBodenbelag.

Heydrich, Triumph:Hab ich dich?

Milo Schatzova, starr:Du hast mich. Sie stoehnt inihren Schoss: "Ich haette mir damit nichts anfangen duer-fen.

Heydrich :Hinterher die Reue. Mich betruegt keiner."

Milo Schatzova:Laesst du mir dafuer die Zeit? DieKraft? Macht es mir denn Vergnuegen? Ich kenne denmaennlichen Koerper von der weniger erotischen Seite.

Heydrich :Von welcher? Gestehe!

Milo Schatzova, steht auf:Aus dem PathologischenInstitut. Bevor dein Amtsvorgaenger unsere Universitaet zu-sperrte, war ich eine Medizinerin und sezierte Leichen."

Heydrich :Das musste kommen. Der Revuestern gehtueber Kadavern auf. Der Stern des Protektors desgleichen.Schatzova! Milo! Du mit deinem Reinhard Heydrich , wirhaben uns gesucht und gefunden. Er bietet ihr die Handan.

Milo Schatzova, kurzes Zoegern, sie nimmt die Hand:Das Paar, wie man es traeumt.

Heydrich :Dies, meine Beste, ist endlich nackte Wirk-lichkeit.

Milo Schatzova:Einverstanden. Daher hast du gewissdie Guete, mir nicht meine zweite Karriere zu verderben.Die Medizin wurde mir abgeschnitten. Wenn durch meineSfihuld der Wokurka haengen muss, liegt auch die Bueh-nenlaufbahn hinter mir.

Heydrich :Beruhige dich!

Milo Schatzova: ' "Ich bin ruhig, ich kenne dich. Rein-