Der Sturmbannfuehrer: “Aber der Schneider brauchteinen Wagen.”
Pavel: “Richtig, ich haette es vergessen.”
Der Sturmbannfuehrer: “Mein eigener, er ist unauffael-lig, auch ein Schneider kann ihn fahren.”
Pavel: "Sie stellen ihn ausserhalb des Burghofes hin.”
Der Sturmbannfuehrer: “Drinnen wuerde er auffallen.”
Pavel: “Das Maschinengewehr befindet sich auf demWeg, den Kammerdiener und Schneider bis zu dem Wagenzuruecklegen.”
Der Sturmbannfuehrer: “Der Kammerdiener faehrt auch
mit!’
Pavel: “Nein. Der Kammerdiener hat den Zweck, Ihnenzuzunicken, wenn alles in Ordnung und der Schneider ab-gefahren ist."
Der Sturmbannfuehrer: “Jetzt kommt das Nicken. Dassich alles Zusammenhalte: der Wagen, der Schneider, dasNicken, das Maschinengewehr, die Musik. Wozu die Mu-sik?”
Pavel: “Wozu das Maschinengewehr?”
Der Sturmbannfuehrer, stutzt — und leuchtet auf:“Wenn die Spione einen Schritt gegen den Schneider ma-chen, beim ersten Schritt maehe ich sie nieder."
Pavel: ‘Ihre Intelligenz verdient eine Ermutigung. Ichmerke Sie mir.”
Der Sturmbannfuehrer, ermutigt: “Die Musik setzt mitdem Maschinengewehr ein und uebertoent sein Geknatter.”
Pavel: “Jetzt haben Sie alles erfasst, handeln Sie mitmilitaerischer Puenktlichkeit!”
Der Sturmbannfuehrer: “Melde Excellenz gehorsamst,dass ich die Treppe nicht nur laufen werde. Das Gelaen-der werde ich’ runterrutschen, so sehr freue ich mich aufdas Geknatter und die Musik.”
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