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Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Der Sturmbannfuehrer schwingt den Saebel , auf seinenLippen schwebt das Kommandowort.

Geheimrat Rumfutsch, umklammert Geheimrat Blumen-topf:Mensch, sind Sie verrueckt geworden?

Oberst Schalk:Noch eine Sekunde, der tolle Kerlhaette Feuer kommandiert."

Alle drei brauchen Zeit, um sich von dem Schreckenzu erholen.

Der Kammerdiener und Pavel erreichen den Ausgangdes Burghofes.

Pavel:Posor, Pan Krupitschka! Man soll, hoer ich,die Todeslinie nicht ueberschreiten.

Der Kammerdiener:Herr Bihalek, Befehl ist Befehl.Sind Sie denn ein Hase?

Pavel, ein Sprung, im gestreckten Lauf, wie ein Hase,gelangt er, ehe jemand es denkt, zu dem Wagen, der da-steht. Pavel faehrt ab.

Der Kammerdiener sieht dem Wagen nach, bis er ver-schwindet.

Die Haende auf dem Ruecken, mit hochmuetiger Hal-tung des Kopfes geht der Kammerdiener den Weg zurueck.Als er an dem Sturmbannfuehrer vorbeikommt, nickt erihm goennerhaft zu.

Der Sturmbannfuehrer stoesst erleichtert den angehal-tenen Atem aus. Er wirft sein Schwert in die Scheide,schon Will er seiner Truppe den Rueckzug befehlen. VomPortal her nickt der Kammerdiener nochmals.

Der Sturmbannfuehrer, eilt hin. Sehr unruhig:Einzweites Nicken war nicht vorgesehen. Hab ich etwas ver-

saeumt? Sicherer war natuerlich das Maschinengewehr_

mit Musik.

Der Kammerdiener:Nicht noetig, man ist mit Ihnenzufrieden. Jetzt bitte, Ihre eigene Initiative. Aus der Burgheraus ist der Schneider, in die Burg hinein gehe ich.

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