Der Sturmbannfuehrer, wird rot vor Anstrengung.
Der Kammerdiener: “Der Protektor liebt denkende Offi-ziere.”
Der Sturmbannfuehrer, hat es: “Ich besetze alle Zu-gaenge der Gebaeude und den Ausgang des Hofes.
Der Kammerdiener: “Den besonders. Eine halbe Stun-de wird ausreichen, damit das etwa geplante Attentat vonselbst wegfaellt.”
Der Sturmbannfuehrer, stimmlos: “Das etwa— Aufseine Excellenz!”
Der Kammerdiener: “Oder auf den Schneider. In die-sem Fall w)aeren der Schneider und Seine Excellenz fuermich — wie auch fuer Sie — dasselbe.” Er geht hinein.
Der Sturmbannfuehrer sieht ihm nach, erstarrt, mitvorgestrecktem Hals.
Dann ueberkommt ihn stuermische Bewegung. Er er-teilt Befehle: “Alle Zugaenge der Burg besetzen! Das Ma-schinengewehr nach dem Ausgang! In den Hof gerichtet!Niemand verlaesst ihn!”
Drohende Wendung gegen die drei Attentaeter. Aberder Sturmbannfuehrer kann sich bei ihnen nicht aufhalten,er hat alle Haende voll zu tun. x
Oberst Schalk: “Ein brauchbarer Offizier.”
Geheimrat Rumfutsch: “Er hat uns am Kragen.”
Geheimrat Blumentopf: “Soviel Verstand findet sichauch bei* unseren beiden Slovaken, sie legen ihre Gewehreauf uns an.”
Oberst Schalk: “Wir haben Zeit, warten wir ruhig aufIhren Kaplan, Herr Blumentopf!”
Geheimrat Rumfutsch: “Den Kaplan hab’ ich Ihnen niegeglaubt. Sie kennen Kaplaene in Menge, aber keinenSchneider.”
Geheimrat Blumentopf: “Gerade diesen kenne ich.”
Die beiden anderen Herren lachen ihn schallend aus.