Oberst Schalk: “Sagen Sie nur noch, dass er ganzetwas anderes als ein Schneider ist!”
Geheimrat Blumentopf: “Mir hat er etwas anderes an-gegeben — kann sein, um gross zu tun. Sie luegen sogaraus kindischen Anlaessen.”
Geheimrat Rumfutsch: “Und jeder wie der naechste.Fragen wir den Kammerdiener, wer sein Freundchen ist,bestimmt bleibt er dabei, ein Schneider.”
Oberst Schalk: “Ich habe einen glaenzenden Ein-fall. Der Aufmarsch hier, mit Musik und Maschinenge-wehr, war vom Kammerdiener bestellt.”
Geheimrat Rumfutsch: “Um sein Freundchen ein we-nig zu foppen, so sind sie.”
Oberst Schalk: “Der Protektor weiss von allem nichts.”
Geheimrat Blumentopf, haelt seinen Gedanken fest:“Der Kammerdiener bleibt dabei, dass es ein Schneiderwar. Der Schneider selbst, wenn ich ihn haette, muesstemir Aufschluss geben. Das erste Mal nannte er sich einenMediziner — aus Geltungsbeduerfnis, er war der duemmsteMann im Dorf.”
Geheimrat Rumfutsch: “Welches Dorf?”
t
Geheimrat Blumentopf: “Lidice.”
68
Theater Rococo.
Hauptmann Krach faehrt seinen Jagdwagen vor denEingang.
Ein Verkehrspolizist: “Parken verboten, melde ge-horsamst, Herr Hauptmann.”
Hauptmann Krach: “Befehl des Protektors.”
Der Portier, stuerzt heraus: “Seine Excellenz fragtenmehrfach nach Herrn Hauptmann.” Er geleitet Hauptmann
219