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Lidice : Roman
Entstehung
Seite
222
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kums den Vorhang noetigt, die Apotheose noch und nochzu entbloessen.

Jemand hinter der Wand der Loge: “Sie klatschen nur,um zu sehen, wie lange er es aushaelt.”

Eine aeltere Frauenstimme: “Gestern hat er mir bessergefallen.”

Ein Dritter: "Besonders, da es ein Anderer war.”

Der Erste: “Psst. Weiss eh ein Jeder im ganzen Haus.”

Die Dame: “Nur er selbst merkt davon nichts, dassman weiss. Ich bin eigens wieder hergekommen, das warheut an der Kasse ein Geraufe.”

Der Dritte: “Ein schoener Mut, fuenfzig zum Strangverurteilen, dann ins Rococo.”

Der Erste: “Das Verhalten des Publikums ist demge-maess ein kuehles zu nennen.”

Der Dritte: “Kuehl, aber wuerde sich erwaermen, wenneiner seinen Revolver mitgebracht haette.”

Hauptmann Krach, biegt Kopf und Schultern um denaeusseren Rand der Loge: “Sie haben Ihre verbotene Waf-fe vorsichtig zu Haus gelassen.” Er zieht sich zurueck.

Die aeltere Frauenstimme kreischt auf. Im allgemeinenLaermen geht der Schrei mit hin.

Hauptmann Krach, hoert nebenan eiliges Stuehleruek-ken: “Gute Heimfahrt, die werden nicht mehr durch Lo-kale bummeln.”

Gleich vor ihm, im Parkett, wird zwischen zwei Bei-fallsstuermen eine Bemerkung vernehmlich:

"Wollen sehen, wer’s laenger aushaelt, wir oder er.”

Eine weniger schoene Dame: “Er doch. Der beschautsich die Schatzova bis morgen frueh.”

Jemand, der sich einmischt: “Sie macht, hoer’ ich,mit ihm, was sie will.”

Ein ganz Unbeteiligter: “Soll sie einen anstaendigen