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Lidice : Roman
Entstehung
Seite
223
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Menschen aus ihm machen! Statt dessen-” Gefluestert:“Padesat,”

Der den Austausch angefangen hatte: “In demselbenAugenblick, wo sie seine Geliebte wird.”

Die weniger schoene Dame: “Eine Schande fuer unsTschechinnen, seine Geliebte!”

Der Eingemischte: “Ist sie’s denn aber? Gestern sollman hier den Anderen gehabt haben.”

Die Dame: “Ihr machen auch zwei nichts aus.”

Der angefangen hatte: “Der — Andere ist ein Spass-vogel.”

Der Eingemischte: “Ein Volksheld ist er.”

Der Vorige: “Ein Volksheld. Aber spassig ist geradeder brave Soldat Schwejk. Vielleicht war auch der Ziskaspassig, spaeter verliert sich das.”

Die Dame: “Der oben ruehrt sich nicht. Waer’ er garschon tot?”

Der Eingemischte: “Dann kommt die Stunde des An-deren.”

Der Vorhang will nicht mehr auf gehen. Die eifrigstenRufer, die sich vorn gestaut haben, werden von den Die-nern abgedraengt, der Saal wird geraeumt.

Die beiden Direktoren persoenlich fuehren die Auf-sicht. Beinahe allein gebieben, stecken sie die Koepfe zu-sammen, spaehen aus gedeckter Stellung hinauf.

Direktor Swoboda: “Den hat’s.”

Direktor Niemitz: “Das muss nicht unsere Sorge sein,schaeft.”

Direktor Swoboda: “Vier Wochen vorausverkauft. Aberdauert es vier Wochen mit ihm und der Schatzova?”

Direktor Niemitz: “Er ist verrueckt nach ihr. Unser Ge-bezahlte Plaetze werden niemals zurueckgenommen. Wirsollten hinauf zu dem Mann.”