bis zur Trostlosigkeit: “Dafuer waerest du mir erschienentraumhaft schoen?”
^ Milo Schatzova: “Was gehn mich deine Traeume an.”
Heydrich : “Du suchtest mich heim und — und —
Milo Schatzova, kalt: “Und hasste dich.”
Wokurka, souffliert ihr: “Ich werde dich lieben, wenndu, und so weiter.”
Milo Schatzova, spricht nach, ihre Spannkraft setztaus: “Zerreiss’ die Liste, ich werde dein sein.”
Heydrich, bittend: “Bedenke die Folgen! Das sind. meine Feinde, du verlangst ihr Leben und besiegelst mei-
nen Tod. Schlimmer als das, wenn es auf Erden ein Fort-leben gibt, ich soll mit Schanden fortleben.”
Er besinnt sich: “Wir werden belauscht. Gleichviel, ichbin schon weiter als Stolz und Vorsicht reichen. Ich soll,ob lebend oder tot, die Ungnade meines Fuehrers tragen,und war sein Freund. Er nennt mich Freund.”
Milo Schatzova: “Dich?“
Milo Schatzova: “Den, der ihm den Sieg am Altmarktdurch das Telephon blies. Bist du das? Meinen Geliebtennennt er Freund, bist du das?”
Hauptmann Krach schiebt ihm gerade noch einen Stuhlunter. Er stellt sich vor Heydrich , der, um nicht hierunter-zufallen, seinen Aermel anpackt.
Milo Schatzova, zuckt die Achseln, macht Miene auf-zubrechen.
Hauptmann Krach, leise und fest: “Slecna! Sie luegenund betruegen viel, warum tadeln Sie fuer dasselbe Un-recht einen anderen? Sie wissen, wer Sie sind. Er — hatseine Identitaet verloren.”
Heydrich, rafft alle Kraft zusammen, kommt steil auf:“Man sage mir, wer ich bin!”
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