lein fuer erstes, ernstes Fach verpflichtet, und auf der Burgnur Sie.
Heydrich, mit ihr Brust an Brust: “Du verleugnest denAnderen?”
Milo Schatzova, leiser als er: “Ich kenne keinen An-deren.”
Heydrich : “Du liebst ihn nicht?”
Milo Schatzova: “Ich haette viel zu tun. Man soll zuerstleben.” Sehr qualvoll: “Fuenfzig Menschen sollen leben.Fuenfzig!”
Heydrich, kuesst ihr die Haende, spricht in das Innereihrer Hand: “Sie sind frei.”
Milo Schatzova: “Hauptmann Krach! Befehl des Pro-tektors, Sie haben gehoert.”
Hauptmann Krach, mit Betonung: “Sie — sind frei.“
Heydrich, ihr ins Ohr: “Einmal — vielleicht nie wie-der — hast du mich erloest.”
Er geht schnell aus der Tuer, durch die er eingetretenwar.
Hauptmann Krach muss eilen, um nachzukommen.
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Auf der dunklen Buehne. Schwaches, blaeuliches Lichteiner einzelnen Lampe streift den Weg, den Heydrich geht.Hauptmann Krach bleibt ihm auf den Fersen.
Hauptmann Krach, fluestert ihm in den Nacken: "Nichtweiter, Excellenz!”
Heydrich : “Nicht weiter, warum?”
Aber auch er, einmal aufmerksam gemacht, vernimmtdie Stimmen im Haus.
Beide haben angehalten, sie sind nahe der Tuer, durchdie sie vordem die Proszeniumsloge verliessen. Die Tuerist angelehnt.
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