die Stimme, seine Befehle sollen ueberall gehoert werden,bei den Gruppen der Tschechen und der Deutschen , bei
den Arbeitern ausserhalb des Burghofes. Besonders richteter sie an die Soldaten, die ihn auf drei Seiten einschliessen:frei ist nur der Zugang nach dem Portal, wo Pavel steht.
Heydrich : “Ich befehle eine Massenerschiessung mei-ner saemtlichen Feinde. Alle auf einen Haufen, und hinge-schossen! Die Zimmerleute! Wer keinen Galgen machenwill, bekommt eine Kugel. Blumentopf oder Wokurka, mireins, die Kugel!”
Die Arbeiter sind von selbst im aeusseren Tor ver-sammelt — nicht um sich erschiessen zu lassen: sie wol-len Pavel sehen. Sie wollen der Begegnung der beiden
Protektoren beiwohnen.
Ebenso wenig Entgegenkommen findet Heydrich beiden anderen Gruppen. Niemand ruehrt sich, Furcht istnirgends zu bemerken, wohl aber gespannte Neugier.
Heydrich , fuer Hauptmann Krach: "Die Leute sindverrueckt geworden. Formieren Sie das Erschiessungskom-mando!”
Hauptmann Krach, in einer Luecke der duenn verteil-ten Truppe: “Zu Befehl. Auch die Mannschaft ist nichtmehr bei Trost. Ich muss sogar meine eigenen Sinneswahr-nehmungen bezweifeln.”
Heydrich wirft einen Blick auf die Soldaten. Jetzt ister belehrt ueber den Ort, wo die Ursache so bedeutenderVeraenderungen zu suchen ist: hinter seinem Ruecken.
Seine Schultern nehmen eine Schutzhaltung ein, aberer bleibt bedacht kein Erschrecken zu zeigen. Seine Wen-dung geschieht langsam.
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