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Heydrich und Pavel, aus einem Mund, mit derselben M
Stimme: "Da waeren wir!”
Heydrich berichtigt sich: “Das ist der Hochstapler. Ver-haften!”
Die Soldaten sehen einander nur an.
Heydrich , beginnt die Nerven zu verlieren: “Wo isteuer Kommandant?”
Wokurka: “Hier. Er ist tot und hat mich mit seinerVertretung betraut.” Er tritt vor. Seine Autoritaet ist äugen- ^
scheinlich, die Soldaten machen ihm Platz. Dem Protek-tor ins Gesicht spricht er: “Ich bin so gut Sturmbannfueh-rer wie Sie Protektor sind.”
Heydrich versucht, ihn in den Bauch zu treten. Wo-kurka weicht aus, Heydrich trifft einen Soldaten, der auf-schreit und umfaellt.
Die Truppe murrt vernehmlich.
Oberst Schalk, zorngeroetet, impulsiv: “Festnehmen! Fes-seln! Wird’s bald? Der Untermensch hat der deutschenSache genug geschadet.”
Die Soldaten sind grundsaetzlich geneigt, sie zoegern
nur.
Oberst Schalk will reden, um sie anzutreiben: “Deut-sche Soldaten!”
Wokurka unterbricht ihn alsbald, er hat die tragende /■-*•
Stimme: “Deutsche Soldaten! Nichts da! Ihr vergreift euchan keinem deutschen Protektor. Ich selbst werde mich nieund nimmer vergreifen, aus Hochachtung vor dem Fueh-rer. Wenn der Protektor falsch ist, der Fuehrer ist echt.”
Die Gruppe der Tschechen ist naeher gerueckt. Allenvoraus meldet sich der Unbeteiligte mit aufgerecktem Fin-ger.
Der Unbeteiligte: “Ich bin unbeteiligt. Die beiden Pro-
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