schlossen. Der Fuehrer macht mich zum Zweiten nach ihm.Unter mir soll die Geheime Staatspolizei ein Werkzeug desFriedens werden. Glaubt es oder glaubt es nicht! Vor mirbesteht kein Herren — kein Schutzvolk. Lauter Herren-voelker! Das Reich, das ich meine, ist nicht von hier, istweder hindostanisch noch sonst national beschraenkt. DieseErde wird uebernational sein!"
Er schoepft Atem: “Das war das. Jetzt ihr Arbeiter!”
Die Arbeiter haben nur gewartet. Schon die physiogno-mische Veraenderung, der sie bei Pavel folgten, hat sieveranlasst, naeher zu ruecken. Zwischenraeume auszufuellen,sogar, sie mit den Ellenbogen herzustellen. Als Pavel sieaufruft, gelangen sie muehelos bis vor seine Kniee.
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Die Soldaten machen ihnen gutwillig Platz. Die Gliederder Truppe sind aufgeloest. Man sieht allein Individuen, diein Uniform, aber mit der Haltung und dem Ausdruck vonArbeitern, auf Pavel hoeren.
Der Sturmbannfuehrer, bis jetzt wachsam, gibt seine Un-ruhe auf, er verzichtet auf jeden Widerstand gegen Ereig-nisse, die sich nach unbegreiflichen aber hohen Gesetzenvollziehen. Anzusehen, als naehme er Befehle entgegen,haengt er an den Lippen Pavels.
Pavel spricht zu den Arbeitern — tschechisch.
| Die deutschen Teilnehmer des Aktes bedauern ihn,
| ohne ihn eigentlich zu missbilligen.
! Geheimrat Rumfutsch: “Auch gut, man versteht nicht.”
Oberst Schalk: “Die ganze Zeit stoerte mich ein Ge-! fuehl, als wohnte ich unerlaubten Handlungen bei. Aber
i natuerlich, wer nicht versteht, ist entschuldigt.”
Praesident Labyrinth: “So viel Tschechisch kann ich:1 er beschwatzt die Leute bolschewistisch!”
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