scher Wachmann ist keine Gefahr. Eure Excellenz kannseinen Beistand in Anspruch nehmen.”
Heydrich : “Ich verwechsele. Personen und Dinge sindjetzt oft zum Verwechseln."
Der Wachmann, gruesst freundlich: “Der Bihalek! Heutist’s aber ganz spaet geworden bei Euch im Rococo.”
Heydrich , hat nicht verstanden, ohne Vorbedacht greifter an seine Schulter nach einem Mantel, der ihn besser ver-mummen soll, aber er hat keinen.
Der Wachmann: “Zu was brauchen Sie noch einen Man-tel, Bihalek, ist eh die schwuelste Nacht. Sie sind gerad *'*»>-
richtig angezogen.”
Heydrich als Zwirn ist im offenen Hemd, das windige *Roeckchen bedeckt es wenig, auch die gewuerfelten Hosensind viel zu kurz, und die Fuesse komisch bekleidet mitausgeschnittenen Schuhen, die Sohlen nach oben gewendet.”
Hauptmann Krach: “Sie kennen uns.”
Der Wachmann: “Den Garderobengehilfen Bihalek werd’ich nicht kennen! Das altmodische Gewand vom Herrn Wo-kurka, und das schwarze Buendel! In dem Buendel ist nochso eine sonderliche Bekleidung."
Hauptmann Krach: “Auch vom Herrn Wokurka.”
Der Wachmann: “Was dachten Sie? Ich hab’ es schoneinmal untersucht. Mir duerfte er jetzt wieder sein Gesichtzeigen — ”. Fluestert: “Der Pavel Ondracek.”
Hauptmann Krach: “Alles in Ordnung. Wir passie-ren.”
Der Wachmann: “Der gewiss, und Sie mit ihm, HerrHauptmann Krach.”
Er tritt weg und salutiert. Als sie wenige Schritte weitersind, warnt er sie: “Posor!”
Beide werfen sich unter ein verschlossenes Haustor.
Hauptmann Krach, nach einer Pause: “Achtung, wo-rauf?” _
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