Der Hausknecht steht stumm da, aber an vieles ge-woehnt, kratzt er sich den Kopf, hat schon die Auskunft:"Das gibts um diese Stunde nicht. Der Herr muss sonstden Schwanda meinen.”
Heydrich : “Schwanda ist jetzt zu sprechen?”
Der Hausknecht: “Sprechen — weiss man nicht, ob ertut. Schlafen tut er nie.”
Der Hausknecht, weicht aus, erreicht die Tuer. “DerHerr werden so nicht hingehen.”
Hauptmann Krach: “Excellenz erlauben mir zu ant-worten.”
Der Hausknecht, schlfesst draussen sehr schnell dieTuer.
Heydrich : “Die Adresse des Schwanda?”
Hauptmann Krach: “Totengaesschen.”
Heydrich faehrt zusammen: “Der Name sagt genug,was wollt’ ich noch wissen?” Von der Mitte des Zimmersher blickt er aus dem offenen Fenster in die Nacht. Er hatnochmals seine starre Maske. Sie ist furchtbar und ist hoeh-nisch.
Fuer wen der Hohn — denkt Hauptmann Krach.
Heydrich beantwortet seine eigene letzte Frage: “Nichts.”
Er geht schnell zum Fenster, mit einem Fuss ist erschon drueben.
Hauptmann Krach, dringend: "Wenn Sie nichts mehrzu wissen brauchen, wohin Ihr Weg?”
Heydrich ist draussen auf dem Dach. Ein Schuss faellt.Heydrich stuerzt hinunter.
Hauptmann Krach: “Dahin ging sein Weg.”
Erbittert: “Und ich kann meine Haende in Unschuldwaschen.”
Im Schutz eines angezogenen Ladens zielt er mit sei-nem Revolver aus dem Fenster.
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