Deutscher? Na ja, jetzt werden, hoer’ ich, die Deutschen selbst gehaengt. Unser Herr Protektor ist gerecht.”
Er fuehrt Hauptmann Krach vor das Fenster, die Schei-ben sind mit Papier verdunkelt, der Hausknecht oeffneteinen Spalt.
Hauptmann Krach: “Ich sehe.”
Der Hausknecht: “Draussen ist man gleich auf einemDach.”
Hauptmann Krach: “Dach reicht hinueber in den naech-sten Hof. Hoch ist es nicht.”
Der Hausknecht: “Wer mit den Haenden daran haengt,darf sich fallen lassen, der Heuhaufen drunten tut ihmnichts.”
Hauptmann Krach, gibt ihm Geld: “Gleich fuer dasFruehstueck mit.”
Der Hausknecht, sehr befriedigt: “Koennt sein, dassdie Herren dann ausgegangen waeren. Fruehstueck habenwir so keins.” Er will das Fenster schliessen.
Heydrich, Befehlston: “Offen lassen!”
Der Hausknecht, erschrickt: “Zu Befehl.”
Heydrich : “Erklaeren Sie dem Hauptmann Krach, wieman unbemerkt aus dem Viertel entkommt!”
Der Hausknecht: “Zu Befehl. Der Herr Hauptmanuwerden eh schon wissen.” Zum Fenster hinaus beschreibter mit dem Daumen einige Bewegungen, kreuz und quer.
Hauptmann Krach: “Ich denke, ich finde im Dunkeln.”
Der Hausknecht: “Nur im Dunkeln. Unser Herr Pro-tektor hat fuer die Nacht angeordnet, dass wir keineBeleuchtung haben duerfen, wegen der englischen Flie-ger — .” Stolz: “Und wegen der russischen, was wir er-warten.” Im Abgehen: “Eine gute Nacht zu wuenschen —aber keine lange. Zwei Stunden, so wird es daemmern.
Heydrich, tritt dem Hausknecht in den Weg: Wowohnt ein Astrologe?”