Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Jaroslav:Aber Herr Wokurka! Mit solchen Redenhaben Sie die Leute zum Lachen gebracht?

Milo Schatzova:Natuerlich waere er feig auf Kostenvon Hauptmann Krach.

Wokurka:Milo! Von dir zu meinen Gunsten ver-kannt zu werden! Ein Held bin ich fuers Erste gewesen.Ab durch die Mitte, Held! Wollt ich mich haengen lassenoder nicht? Wollt ich Unschuldige retten? Es waren kei-ne da, aber retten wollt ich sie.

Jaroslav:Das moechte man gerne von Ihnen glau-ben.

Milo Schatzova:Es ist die Wahrheit. Mein Kameradhat sich dem Heydrich angeboten.

Wokurka:Aus Ehrgeiz, damit er mich allein haengt.

Doktor Holar:Heydrich haengt lieber fuenfzig.

Milo Schatzova:Jedenfalls hat mein Kamerad sichangeboten.

Doktor Holar:Wie sind Sie dann hier?

Wokurka:Das ist eines der Raetsel meiner Existenz.Da kann man nichts machen, ich bin hier.

Pavel, der in Nachdenken versunken war:Die Fragewird eher heissen, wo ist Heydrich ?

Milo Schatzova:Hauptmann Krach, dem auch ichmich anvertraut haette, gab acht.

Pavel:Dem Protektor ist etwas zugestossen. Wie ichden Ruecken wende, gibt es keinen Protektor mehr.

Lyda, bei ihm:Pavel, vergiss nicht, du hast jetzt an-dere Sorgen. Wir reisen nach Jugoslavien.

Jaroslav:Zur Armee, fuer die Befreiung kaempfen.

Lyda:Vater, das laesst du Juengere machen.

Jaroslav:Ein Scharfschuetze wie ich ist nie zu alt.

Doktor Holar:Wir sind mehrere, die sich fuer alleFaelle eingeschossen haben.

Wokurka:Meinen Sie mich, Doktor? Ich habe mich

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