hoerbar, und kaum fuer Pavel: “Das Blut wird fliessenhier wie dort.”
Pavel, furchtbare Not, er wehrt sich: “Nicht in Lidice .”
Der Kaplan: “Wo auch immer, den Tod ihres Ober-hauptes werden sie raechen.”
Pavel: “An dem Taeter. Man muss sie den Taeter fin-den lassen.” ,
Der Kaplan: “Einer? Sie haben die unbegrenzte Ge-legenheit, die sie sich immer wuenschten. Alle unseres Vol-kes sind seit heute gezeichnet, sind, was die Deutschen vo-gelfrei nennen.”
Pavel: “Als ob die Voegel schon einmal frei wie wirgewesen waeren. Ich weiss mir nur den Rat, der Moerdermuss ihnen hingelegt, muss unabweislich gekennzeichnetund beglaubigt werden.”
Der Kaplan: “Wenn das anginge, bei ihnen, die esbesser wissen.”
Pavel, schuettelt die ganze Entmutigung ab: “DerMoerder ist vorhanden. War schon immer der Moerder,haelt sich dafuer und will es nicht anders.”
Der Kaplan, setzt heftig an: “Auch den Moerder nochfaelschen!” Ueber den Zorn siegt sein Erbarmen. “ArmerPavel, denk’ heute nur an dich, das Andere erfaehrst duueber der Grenze frueh genug. Mag sein, du erfaehrstnichts, weil die Deutschen nichts tun.”
Pavel: “Dies ist einer der Faelle, die sie gern vertu-schen.”
Der Kaplan: “Wir wollen es hoffen. Nur fort von hier,du und deine Reisegefaehrten!”
Pavel: “Der erste sind Sie, Ehrwuerden. Man hat Siefuer den Protektor gehalten und kann es wieder tun.”
Der Kaplan: “Mir geschaehe nach Verdienst, ich bindes Falscheides schuldig."
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