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Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Pavel:Das kann nur eins heissen. Dem Protektor istetwas zugestossen.

Der Kaplan, leise: "Tot. Aber das Geruecht allein weiss

es.

Sie ziehen sich hinter eine Biegung des Weges zurueck,zwischen ihnen und den Uebrigen sind Baeume.

Pavel:Das Geruecht hat noch immer recht gehabt.Nennt es die Stunde? und wo es geschah?

Der Kaplan hebt die Schultern:Das ist das Beaeng-stigende, man hat nichts entdeckt.

Pavel:Nichts erfunden. Waere ich in der Nacht zurStelle gewesen, Prag kennte jetzt die richtige Lesart, eshaette eine Gewissheit, gegen sie waere nicht mehr auf-zukommen. Statt dessen werden die Anderen bestimmen,wo die Leiche liegen soll.

Der Kaplan:Die Deutschen selbst haetten ?

Pavel:Die Gestapo . Den Moerder hatte ich laengstvorher zum Gestaendnis gezwungen, was hilft das jetzt.

Der Kaplan: "Es ist vergebens. Aber sein Mord bleibtein Mord.

Pavel:Er fuehlte, was er verdiente. Er gab sich preis.

Der Kaplan:Du, Pavel, hattest ihn dahin gebracht.

Pavel:Ehrwuerden! Das sind erlaubte Mittel. Ihr allehabt zugestimmt. Von Lidice war ich beauftragt, und warbestaetigt von unserem ganzen Land.

Der Kaplan:Mit mehr Stolz wuerdest du sagen, dassdu selbst gewaehlt hast.

Pavel:Ich fuehrte gegen die Gewalt den einzigenKrieg, den wir vermochten.

Der Kaplan:In Jugoslavien fuehren sie einen an-deren.

Pavel, erschrickt und schweigt. Dann versucht er:Sollbei uns so viel Blut fHessen wie dort?

Der Kaplan, leidvoll gepresst, fuer niemanden weiterhin

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