Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
282
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Hauptmann Krach, bitter:Uebergeben Eure Excellenzmich Ihrer Gestapo ! Wie ich neuestens mit ihr stehe, ent-zieht sich Ihrer Kenntniss. Unwillkuerlicher Blick rueck-waerts in den tiefen Wald, nach dem Wagen, der ihn ge-bracht hat.

Pavel:Sie sind nicht allein gekommen. Er will durchdie Zweige brechen.

Hauptmann Krach, haelt sie vor ihm zusammen:Kei-nen Schritt!" Ganz leise, sehr fest:Seien Sie vernuenftig!

Pavel:Sonst haengt er mich? Mein Geheimrat Blu-mentopf? Ich habe ihm den Moerder fertig in den Turmgesetzt. Ihn aufgepaeppelt, bis er reif war. Mich, den fal-schen und echten Protektor, hat der Eger mehr als ein-mal ermordet, soviel auf ihn ankommt. Mordet er dennnun den Anderen, der aus dem Echten ein Falscher wurdeund jetzt wieder echt ist. Da hat man, was man will.

Hauptmann Krach:Ihre Einfuehlung in die Gedan-ken eines Gestapo -Chefs ist nahezu vollkommen.

Pavel:Sie sind mir der Rechte, mirs vorzuwerfen, Sie,der im Polizeiwagen herkommt.

Hauptmann Krach:So wird man. Ich versuchte, zu-letzt noch auszuweichen, natuerlich holten sie mich ein, unddas war vorzuziehen. Das Versteck des Eger muss ich nie-mandem zeigen, man kennt es.

Pavel erschrickt:Durch mich.

Hauptmann Krach:Aber ich kann Sie warnen, des-halb bin ich hier. Noch ist Ihnen die genaue Frist gewaehrt,um zu verschwinden. Entdeckt sind Sie, sobald man will.Man uebersieht Sie nur.

Pavel: "Uebersehen, mich, indessen die Dinge ange-langt sind bei meinem richtigen Schluss, und der wirdausgefuehrt.

Hauptmann Krach:Sie existieren nicht mehr fuerdie Affaere.