Hauptmann Krach: “Die nehmen eher Abkuerzungen.“
Geheimrat Blumentopf: “Fuer mich sind alle tot underledigt. In der Stunde, wo wir den angeblichen Heyd-rich wiederfinden, morgen, spaetestens uebermorgen, mussdie Gespensterkutsche aus dem Lande sein. Wie kaeme ichdazu, Gespenster zu verhaften?”
Hauptmann Krach: “Wie kamen Sie dazu, einen nichtexistenten Hauptmann Krach zu verhaften?”
Geheimrat Blumentopf, droht schelmisch: “Zum Scheingingen Sie mir durch. Als wir Sie einholten, waren Sieerleichtert. Wohin auch sonst mit Ihnen.”
Hauptmann Krach: “Wohin mit mir.”
Geheimrat Blumentopf: “Zur Geheimen Staatspolizei.Uns gehoeren Sie schon lange. Der Erste, der es von Ihnenzu fuehlen bekam, war Ihr Kumpan, oder hielt er sich nuidafuer. Vorhin, hier im Wald, schuettelten Sie ihn ab —ohne alle Umstaende, fehlte gerade noch, dass Ihr Revol-ver den Schlusspunkt setzte.”
Hauptmann Krach: “Sie lesen in mir — ”.
Geheimrat Blumentopf: “Wie in einer tschechischen Bi-bel. Waer’ er hiergeblieben, Sie haetten ihn mir ausge-liefert.”
Hauptmann Krach: “Auf die Dauer wird alles moeg-lich.”
Geheimrat Blumentopf: “Meine Anerkennung. Sie ha-ben den geschicktesten Weg gewaehlt, um allen unver-daechtig zu sein, zuletzt waren Sie es sogar dem Seligen,— alsbald fuehrten Sie ihn in den Tschechischen Loewenl”
Hauptmann Krach: “So muss es gewesen sein.”
Geheimrat Blumentopf: “Ihnen daemmert was. Der Neu-ling weiss ueber sich nicht gleich Bescheid, eine alte Erfah-rung. Jetzt sind Sie so weit.”
Ohne die Veraenderung seines Partners zu begreifen:“Mensch! was haben Sie?”